Amokläuferin hatte Blutbad in Lörrach geplant

كتب في: سبتمبر 24, 2010 | الكاتب: | لا توجد مشاركة| 1٬633الزيارة

Lörrach – Fünf Tage nach dem Blutbad von Lörrach mit 4 Toten ist das Motiv von Amokläuferin Sabine R. (41) noch immer rätselhaft. Doch in einem Punkt sind die Ermittler inzwischen sicher: Der Amoklauf war keine einfache Kurzschlussreaktion. Die Anwältin hat die Tat zumindest teilweise im Vorfeld geplant!

50 Liter Nitroverdünnung, 10 bis 20 Liter Benzin und mehrere Liter Spiritus stellten die Ermittler sicher – eine hochexplosive Mischung!

Sabine R. hatte zunächst ihren Ehemann Wolfgang (44) und ihren kleinen Sohn Roman (5) getötet. Dann verteilte sie großflächig brennbare Flüssigkeiten in der Wohnung. Laut Polizei zündete die Anwältin das Feuer dann vom Eingangsbereich zu ihrer Wohnung aus an.

Die Wohnung flog in die Luft, zerstörte das ganze Mehrfachfamilienhaus!

Als die Ermittler die Leichen von Wolfgang R. und dem kleinen Roman fanden, waren sie durch die Explosion furchtbar entstellt.

Was auch für eine geplante Tat spricht: Sabine R. hatte Unmengen an Munition bei sich. Die Beamten fanden nach dem Blutbad 300 Schuss bei der Anwältin.

WAS WOLLTE SABINE R. IM KRANKENHAUS?

Rätselhaft ist noch immer, warum Sabine R. nach der Explosion ihrer Wohnung ausgerechnet ins Lörracher Elisabethen-Krankenhaus stürmte und zielsicher zur Geburtsstation lief. Sicher ist: 2004 hatte Sabine R. in ebendiesem Krankenhaus eine Fehlgeburt. In psychologischer Behandlung war sie deshalb allerdings nur kurz, direkt nach dem Ereignis in den Jahren 2004/2005.

HAT SABINE R. DIE FEHLGEBURT NIE VERARBEITET?

Offenbar litt sie noch unter den Folgen. Denn: Wolfgang R. hatte seiner Frau jüngster Zeit dazu geraten, sich wegen der Fehlgeburt von damals in psychiatrische Behandlung zu begeben.

Seltsam: Im Jahr 2006 bewarb sich Sabine R. um eine Tätigkeit in der Verwaltung des Elisabethen-Krankenhauses. Sie wurde jedoch nicht angestellt.

KRANKENPFLEGER RETTETE ANDEREN DAS LEBEN

Bislang war unklar, weshalb Sabine R. ausgerechnet den Krankenpfleger tötete, ihn mit mehreren Messerstichen und Kopfschüssen regelrecht niedermetzelte.

Die Ermittler konnten inzwischen die Geschehnisse auf der Geburtsstation rekonstruieren.

Ihr Fazit: Offenbar hatte sich der mutige Pfleger der schwer bewaffneten Sabine R. in den Weg gestellt und konnte sie dadurch für längere Zeit aufhalten!

„Es ist anzunehmen, dass das Eingreifen des getöteten Krankenpflegers weitere Taten verhinderte“, so die Polizei in einer Pressemitteilung.

Am kommenden Sonntag soll es in Lörrach eine Gedenkfeier für die Opfer des Amoklaufs geben.

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